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Sachsen hat großen Anteil am Elbeeinzugsgebiet


Im deutschen Teil des Elbeeinzugsgebietes arbeitet der Freistaat Sachsen in den Koordinierungsräumen Mulde-Elbe-Schwarze Elster, Havel und Saale an der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie mit.

Rund 22% der gesamten Elbfläche liegen in Sachsen


Neben der Elbe fließen die Mulde, die Schwarze Elster, Weiße Elster und die Obere Spree als Nebenflüsse der Elbe auf weiten Strecken durch Sachsen. Der sächsische Elbabschnitt macht knapp 22 % der gesamten Elbfläche aus. An der Weißen Elster, Schwarzen Elster und Oberen Spree findet man die meisten und flächenmäßig größten Standgewässer. Die in Sachsen für die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie relevanten Standgewässer sind keine natürlichen Seen, sondern Tagebaurestseen oder Stauseen von Talsperren.

Kanäle und Gräben prägen als erheblich veränderte Fließgewässerkörper besonders stark das Schwarze-Elster-Gebiet. Sachsen hat zu ca. 60 % Anteil am Mittelgebirge (200-800 m ü NN) und zu ca. 40 % am Tiefland (< 200 m ü NN).

Datenquellen:
Fachdaten: Daten der zuständigen Behörden in der Flussgebietsgemeinschaft Elbe im Internetportal WasserBLIcK, Stand Januar 2005