Industrie, Landwirtschaft & Fischerei
Industrie
Die Niederelberegion bietet besondere Anreize für eine industrielle Ansiedlung, denn die Tiefe der Elbe
gewährleistet günstige Transportmöglichkeiten, vor allem für die Schwerindustrie, z. B. in Stade, Hamburg,
Brunsbüttel und Cuxhaven. Gleichzeitig stellt die Elbe einen Transportweg für Massengüter (Kohle, Öl) und
ihrer hohen Kühlkapazität ein Standortfaktor für Kraftwerke dar.
Etwa 35 km Uferlinie sind in den letzten 15 Jahren aufgesandet und mit Industrieanlagen bebaut worden, wobei
sich die Anlagen über etwa 70 km beidseitig des Ufers erstrecken.
Schifffahrt
Die Bedeutung der Unterelbe als Schifffahrtsstraße ergibt sich in erster Linie aus den drei Hauptverkehrsströmen
- Hamburg - Nordsee
- Hamburg - Nordostseekanal – Ostsee und
- Nordsee - Nordostseekanal - Ostsee.
Die Entwicklung der Schiffsgrößen bestimmt im Wesentlichen den Ausbau der Wasserstraße Elbe, insbesondere die Vertiefung des Fahrwassers. Außer einer Absenkung des Wasserspiegels im Tidenniedrig-wasserbereich (max. 25 cm) wird bei den Ausbaggerungen vor allem die Unterbringung des Baggersandes zum Problem, dessen Menge mit zunehmender Vertiefung überproportional ansteigt.
