Die EG- WRRL an Brandenburgischen Schulen
Grundschule (Sachkundeunterricht – Rahmenlehrplan 2004)
(vgl. Berlin, Mecklenburg-Vorpommern)Standards
Naturphänomene erschließen
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben die Bedeutung von Wasser.
- übernehmen Verantwortung im Umgang mit der Natur und beachten ökologische Gesichtspunkte.
Räume entdecken
Die Schülerinnen und Schüler
- nennen regionaltypische, den Raum prägende Naturfaktoren (Gewässer) sowie Sozialfaktoren und stellen Zusammenhänge zwischen diesen dar.
- übernehmen Verantwortung im Umgang mit der Natur und beachten ökologische Gesichtspunkte.
Jahrgangsstufe 1 und 2
Naturphänomene erschließen: Wasser
- Eigenschaften des Wassers beschreiben
- Bedeutung des Wassers für das Leben erklären (Wasserbedarf von Menschen, Tieren und Pflanzen: Wasser im Haushalt, sparsamer Umgang mit Wasser, Wasser als Erholungsraum, Leben im Teich/Aquarium, Wassernutzung früher, heute, in verschiedenen Kulturen)
Jahrgangsstufe 3 und 4
Naturphänomene erschließen: Biotop
- sich mit Gefährdungen eines Biotops auseinander setzen (Eingriffe des Menschen in ein Biotop: Anlegen von Deichen, Begradigung von Flüssen, Vertiefen eines Flussbettes, Bau von Autobahnen, Braunkohletagebau und seine Renaturierung)
Naturphänomene erschließen: Wasser
- Veränderung des Wassers durch Experimente nachweisen (Kreislauf des Wassers)
- Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung erkunden, darstellen und erklären (Wasserwerk, Klärwerk, Trink- und Abwassersituation bei uns und in anderen Ländern)
Räume entdecken - Räume wahrnehmen
- Räume differenziert wahrnehmen. Erfassen du beschreiben (Naturfaktoren (Gewässer))
Räume entdecken - Räume nutzen
- Zusammenhänge regionaltypischer Natur- und Sozialfaktoren erläutern (Leben am Wasser)
Grundschule Geografie Klasse 5/6
(vgl. Berlin)Standards
Naturraum
Die Schülerinnen und Schüler
- charakterisieren Grundzüge der Komponenten des Naturraums (Wasser) und beschreiben deren Differenziertheit in ausgewählten Räumen.
- erklären das Zusammenwirken der Naturraumkomponenten beispielhaft.
Problemsichten
Die Schülerinnen und Schüler
- benennen geographisch relevante Probleme und Konflikte ihrer Umwelt (Mensch-Natur; Ökonomie – Ökologie).
- erkennen und formulieren Chancen und Probleme der Staaten beim Zusammenwachsen Europas.
- beurteilen den Umgang der Menschen mit natürlichen Ressourcen.
Die Mitte Europas – eine verkehrsgeografische Herausforderung
Anforderungen:
- bedeutende Verkehrswege und Verkehrsmittel benennen und unter wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten vergleichen
- Ursachen und Auswirkungen des Verkehrsaufkommens beschreiben
- Maßnahmen zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens benennen
- Transitverkehr: Ursachen und Folgen, Zukunftsprojekte bei der verkehrstechnischen Erschließung Mitteleuropas
- Zusammenhänge: Verkehrsaufkommen – Umweltbelastung; natürliche Faktoren - Verkehrsplanung (Relief, Klima, Wasser)
Der Osten Europas – Ressourcennutzung und Nachhaltigkeit
Anforderungen:
- Bedeutung ausgewählter natürlicher Ressourcen (Bodenschätze, Wasser, Böden) erläutern
- Ressourcen: Bodenschätze, Wasser, Boden
Gymnasium – Rahmenlehrplan Geografie (2002)
Modul D Jahrgangsstufe 9 und 10
Nachhaltiges Wirtschaften – vom komplizierten Wechselspiel zwischen Nutzen und Bewahren – Wie lange reicht es noch?
- Darstellen von Formen und Folgen der Nutzung von Naturressourcen durch den Menschen
- Nachhaltigkeit als Prinzip der Gestaltung der Beziehung Gesellschaft – Natur
- Konzeption der Schutzgebiete des Landes Brandenburg
- Nachhaltigkeit als Ergebnis der Wechselwirkung zwischen Naturpotenzial und adäquater Nutzung (Nachhaltigkeit, Biosphärenreservat, Kulturlandschaft, Naturpark, Nationalpark; Biosphärenreservat Spreewald und Schorfheide, je ein Beispiel (nach Ortsbezug) für National- und Naturparks sowie Landschaftsschutzgebiete
Handlungsansätze der Landschaftsplanung – die Umwelt gestalten heißt zuerst die Umwelt begreifen – Ist Umwelt planbar?
- Raumgliederung (Raumeinheiten des Natur-, Wirtschafts- und Sozialraumes)
- Nutzungspotenziale der Landschaft (Fachexkursion)
- Anliegen und Ebenen der Landschaftsplanung
- Flächennutzungsplan, Regionalplan, Leitbild der Raumentwicklung, Landschaftspotenzial
- Zusammenhänge zwischen Landschaftsanalyse, -bewertung und -gestaltung
Gymnasium – Rahmenlehrplan Geografie (2006)
Sekundarstufe II
Raumanalyse
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern natürliche und anthropogen induzierte räumliche Prozesse und stellen vielfältige kausale Beziehungen dar.
- analysieren die Elemente von verschiedenen Geoökosystemen und vergleichen deren Wirkungszusammenhänge.
- gewinnen geografische Informationen zielgerichtet und aufgabenbezogen aus Medien und reflektieren diese kritisch.
- präsentieren geografische Informationen mithilfe von Medien.
Raumverständnis und Problemsichten
Die Schülerinnen und Schüler
- analysieren Ursachen von Raumnutzungskonflikten und entwerfen Problemlösungsstrategien (GK) bzw. diskutieren Interessenkonflikte bei Nutzungsansprüchen verschiedener Personen und Gruppen und prüfen die Interessen im Hinblick auf die Prinzipien der Nachhaltigkeit (LK).
- erörtern Wirkungsgefüge komplexer räumlicher Strukturen, leiten aus räumlichen Entwicklungsprozessen Folgen ab bzw. erörtern Wirkungsgefüge komplexer räumlicher Strukturen, leiten aus räumlichen Entwicklungsprozessen Folgen ab und vergleichen Entwicklungsprozesse mit Theorien und Strategien.
- erklären Ursachen und Folgen von Naturkatastrophen und anthropogen herbeigeführten ökologischen Problemen und diskutieren Möglichkeiten der Bewältigung und Lösung dieser Probleme.
Raumbewertung
Die Schülerinnen und Schüler
- erörtern und bewerten Möglichkeiten von Raumentwicklungen in Abhängigkeit von Individuen und Institutionen und hinsichtlich gesellschaftlich relevanter Kriterien.
Raumbewusstsein und Raumverantwortung
Die Schülerinnen und Schüler
- bewerten raumbezogene Entwicklungen hinsichtlich ihrer Zukunftsfähigkeit und setzen sich mit entsprechenden Entscheidungsprozessen von Institutionen auseinander.
- erörtern lokale, regionale und globale Zusammenhänge und bewerten Entwicklungen und Probleme.
- erörtern die Kernprobleme des globalen Wandels und beurteilen die damit verbundenen Chancen und Risiken unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit, charakterisieren Lebens- und Wirtschaftsweise unterschiedlicher Völker und Kulturen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und diskutieren über die Chancen des kulturellen Reichtums.
- vergleichen ethische Kategorien (Normen und Werte) und diskutieren ihre Bedeutung bei Entscheidungsfindungen.
- diskutieren Maßnahmen und Strategien zur Einhaltung der Menschenrechte.
Inhalte
Siedlungsentwicklung und Raumordnung
Raumordnung in Deutschland
- Ziele, Instrumente und Mittel der Raumordnung
- Raumplanung im Bundesland
- raumordnerische Leitbilder
- Analyse und Bewertung raumplanerischer Entscheidungen
Siedlungsplanung/Sanierung
- Untersuchung eines Planungs-/Sanierungsvorhabens
Europa – Raumstrukturen im Wandel
Geoökosysteme in Europay
- Landschaftsveränderungen durch natürliche und anthropogene Einflüsse
- Landschaftsschutz
Strukturräumliche Gliederung Europas
- Raumanalyse unterschiedlich strukturierter Räumey
- Tourismusräume und Tourismuskonzepte
- Raumordnungskonzepte
Zusammenarbeit in der Europäischen Union
- Regional- und Strukturförderung in der EU
- Energie- und Umweltpolitik
- Verkehrsstruktur und Handelsströme in Europa
Gymnasiale Oberstufe - Curriculare Vorgaben
Leistungskurs 12/I
Europa – Raumstrukturen und ihr Wandel (physisch – geographische Akzentuierung)
6. Möglichkeiten und Grenzen einer europäischen Umweltpolitik
Infos
Literatur:
Grundschule
Sachunterricht
Geografie (bis 6. Klasse)
Gymnasium
Klasse 7 – 10
Gymn. Oberstufe
Verbindliche Curriculare Vorgaben - Oberstufe
