Tourismus im Elbeeinzugsgebiet


Vielfältige Raumausstattung – vielfältiger Tourismus

Eine zunehmende wirtschaftliche Bedeutung nimmt im Elbeeinzugsgebiet der Tourismus ein. Aufgrund der sehr vielfältigen naturräumlichen Ausstattung des Elbeeinzugsgebietes bieten sich abwechslungsreiche Erholungsmöglichkeiten (Wassersport, Wandern, Klettern und Radfahren) an. Beliebte klassische Tourismusgebiete sind z. B. das Elbsandsteingebirge (Thumbnail Video!!!), die Mecklenburger Seenplatte und die Nordseeküste.

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Tourismus im Elbeeinzugsgebiet

Weiterhin können Gewässer auch im Städtetourismus zu Publikumsmagneten werden, wie z. B. Dresden mit seinen Elbwiesen oder Berlin mit der Spree im Bereich der Museumsinsel beweisen. Zunehmende Bedeutung erlangen „neue“ Tourismusgebiete im Elbeeinzugsgebiet – hierzu zählen die vielen gefluteten Tagebaurestlöcher vom Braunkohleabbau in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die neu entstandenen und noch entstehenden Seen bieten ebenfalls vielfältige Erholungsmöglichkeiten besonders für die Naherholung an.

Erholungs- bzw.  Badegewässer im Kontext der EG-WRRL

Durch die EG-WRRL werden jedoch nicht alle Gewässer, die für den Tourismus geeignet sind, erfasst. Berücksichtigung finden sie nur, wenn sie als Erholungsgewässer ausgewiesen sind oder sich in einem Gebiet befinden, welches der EG-Badegewässerrichtlinie unterliegt. Diese zählen innerhalb der EG-WRRL zu den Schutzgebieten.
Der Zweck der EG- Badegewässerrichtlinie ist, in Ergänzung der EG-WRRL die Gesundheit des Menschen zu schützen.

Die Erholungs- bzw. Badegewässer im Elbeeinzugsgebiet

Im deutschen Elbeeinzugsgebiet werden alle Badenstellen erfasst, die auch in der seit 1975 gültigen Richtlinie 76/160/EWG ausgewiesen wurden. Dazu zählen Küstenbereiche an der Nordsee und Fließ- und Standgewässer. Diese insgesamt 418 Badestellen werden seit 2002 zur Sicherung der Wasserqualität untersucht und überwacht.