Industrie


Die lange Tradition der Industrie, in Verbindung mit dem Bergbau, veränderte das Elbeinzugsgebiet nachhaltig.
Die Industrie aktivierte oftmals eine wirtschaftlich und gesellschaftlich positive Entwicklung. Auch wenn es in vielen dieser alten Industriegebiete zuweilen zu größeren politischen, ökonomischen, gesellschaftlichen und ökologischen Krisen kam, sind es dennoch strukturstarke Räume, mit zukünftig guten Entwicklungschancen einer modernen, innovativen und ressourcenschonenden Industrie. Die wichtigsten Industrie-Standorte im Deutschen Elbe-Einzugsgebiet sind:

  • Ústí nad Labem
  • Raum Leuna-Buna
  • Raum Bitterfeld-Wolfen
  • Großraum Hamburg

Die Folgen der Industrie auf das  fluviale Ökosystem sind eher negativ zu werten. Viele – wenn nicht alle – industrielle Eingriffe wirken heutigen ökologischen Standards entgegen. In einigen Flussbereichen ist die Wiederherstellung eines „naturnahen“ Zustandes mittelfristig nicht realisierbar. Um einen möglichst ökologisch nachhaltigen Zustand herzustellen, setzt die EG-WRRL hier „weniger strenge Umweltziele“ an, deren Zielsetzung realistisch ist.

Zwei grundsätzliche Eingriffsarten veränderten das fluviale Ökosystem im Elbeinzugsgebiet schwerwiegend und nachhaltig, daher werden in den folgenden Abschnitten zunächst die  hydromorphologischen und anschließend die chemischen Belastungen besprochen.

plus.gif Hydromorphologische Belastungen


plus.gif Chemische Belastungen